BarCampBonn Fazit

BarCamp Bonn – unser Fazit

von Cathrin Ribbrockam in Veranstaltungen

Am Samstag, 27. Februar 2016, fand in Bonn im Forum Internationale Wissenschaft das zweite Bonner BarCamp statt. CenterDevice war diesmal als Sponsor an der Veranstaltung beteiligt. Zusammen mit meiner Kollegin Sabine machte ich mich also am Samstag auf den Weg ins Abenteuer „BarCamp“. Für uns beide war es das erste BarCamp und wir hatten nur eine ungefähre Ahnung, was uns erwartete. Hier also mein persönliches Fazit.

Bonn begrüßte uns mit schönstem Sonnenschein.

Hallo #Bonn! #bcbn16 #heussallee #gutenmorgen

Ein von @cathrinmentzel gepostetes Foto am

Am Veranstaltungsort angekommen erhielten wir unsere Badges und eine Frühstückstüte mit Brötchen und dem – viel wichtigeren – WLAN Code

So ging’s los

Über 170 Menschen versammelten sich im FIW Raum, nach einer herzlichen Begrüßung von Sascha Foerster und Johannes Mirus stellte sich jeder einzelne Teilnehmer mit Namen und drei Hashtags vor. Trotz der Menge an Menschen eine sehr kurzweilige Angelegenheit! Bei den Hashtags war von #aussteiger über #content und #kaffee (übrigens ein Thema, das alle Teilnehmer bei jeder Erwähnung zum Jubeln brachte – der Bonner Kaffeeroller stand für alle Teilnehmer mit einer Kaffee-Flatrate zur Verfügung) bis #vergessen (Passwort) fast alles dabei.

Bei einem BarCamp werden die Themen der Sessions erst zu Beginn der Veranstaltung durch die Teilnehmer festgelegt. Wer eine Session anbieten wollte, stellte seine Idee mit wenigen Sätzen vor – mit Handzeichen signalisierten die Teilnehmer Interesse und entsprechend der erwarteten Teilnehmerzahl wurden dann die Räume festgelegt. Die Themen waren vielfältig, den genauen Sessionplan könnt ihr euch hier ansehen.

BarCampBonn Fazit

Die verschiedenen Themen zeigten gut die verschiedenen Ansätze und Intentionen der Teilnehmer: Vernetzen, Ideen vorstellen und Wissen weitergeben.
Die Verteilung der Räume lief erstaunlich schnell, ein Riesenlob an die Organisation, nicht nur dafür.

Die Sessions

Pünktlich um 11 Uhr startete die erste Session, wir hatten uns für die Session „Einfach mehr schaffen“ entschieden – eine interessante Vorstellung von Produktivitätstools und -methoden (Personal Kanban, Trello, Eisenhowser-Prinzip) aber auch dem persönlichen Fazit: Für den Arbeitsalltag kann das funktionieren, im Privatleben bleibe ich lieber spontan und nicht komplett durchorganisiert.

Eine weitere Session fand dann im DHL-Raum statt: Influencer Marketing mit Mike Schnoor.
Es entwickelten sich spannende Diskussionen darüber, ob Blogger für Produktbeiträge Geld erhalten sollten und unter welchen Voraussetzungen man als Blogger eigentlich über ein Produkt schreiben sollte (Stichwort: „Leidenschaft“). Interessant vor allem, da parallel die Session von Pia Drießen lief „Mit Bloggen Geld verdienen“. Das Thema war so spannend, dass keine Zeit blieb, um gleichzeitig zu twittern, wenn man nichts verpassen wollte.

Die nächste Session an der ich teilnahm war „Snapchat“ – wieder Mike Schnoor, die technische Präsentation machte Sascha Foerster.
Die Session war sehr interaktiv: Zuerst installierten alle Teilnehmer die App Snapchat, addeten sich gegenseitig und begannen ein „wildes Snapgechatte“
Die Vorstellung der Filter sorgte jedes Mal für großes Gelächter, es selbst umzusetzen fiel einigen allerdings einigermaßen schwer, da die App nicht unbedingt intuitiv ist und anders funktioniert als man es gewohnt ist.
Einen Einsatz für uns als Unternehmen kann ich mir im Moment nicht vorstellen, es ist aber immer gut zu wissen, was möglich ist.

Zwischen den Sessions gab es immer wieder Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

Nach einem sehr leckeren Mittagessen nahmen wir an der Session zum Youtube-Marketing von David Brynch teil, das Thema stieß auf viel Interesse, auch wenn es insgesamt doch recht oberflächlich blieb.
Gute Hinweise auf „Best Practice-Beispiele“ brachte @FrAnKeLsE in die Diskussion mit ein. Insgesamt bestärkte uns die Session bei dem Vorsatz, unseren eigenen CenterDevice-YouTube-Channel wieder mehr zu beleben und mehr Einblick zu geben.
Seid gespannt denn:

Übrigens: Wenn ihr Wünsche, Ideen und Vorschläge habt, was ihr gerne sehen wollt: schreibt es uns in den Kommentaren!

Unser Fazit

Für uns war es ein sehr spannender und informativer Tag, wir waren gerne als Sponsor vertreten – und  es war ganz bestimmt nicht das letzte BarCamp, das wir besucht haben!
Hier könnt ihr euch einen Eindruck von der Veranstaltung machen. Wenn ihr selbst Bilder hochladen wollt, könnt ihr euch für den #bcbn16-CenterDevice-Account registrieren.

Falls ihr euch wundert: Bei BarCamps wird traditionell (temporär) geduzt, deswegen habe ich auch diese Form der Ansprache für diesen Beitrag genutzt.

Kommentare

  1. Katja

    Es war im letzten Jahr so, und es war in diesem Jahr wieder so: ein Treff von Businesszombies und Social-Media-Hipstern, deren IQ leider nur für ein BWL-Studium reichte, die verzweifelt nach einer Veranstaltung suchen, die irgendwie total flippig Web zweipunktirgendwas ist, auf der man sich gegenseitig beflauscht, sein eigenes Blog bewirbt und gute Chancen hat, ausnahmsweise nicht der Doofste im Raum zu sein. Wieder einmal strotzte der Sessionplan von Themen, die man schon vor zwei Jahren in irgendeinem Blog vorgekaut bekommen hat und die damals schon keinen realen Wert besaßen. Mit dem Blog Geld verdienen – wow, hat man in Bonn jetzt schon die Vortragsliste der re:pubica 08 gelesen. Ich bin beeindruckt.

    Beeindruckt bin ich auch von der Tatsache, wieso man eine Veranstaltung komplett gesponsort bekommt und trotzdem allen Teilnehmern 20 € abknöpft.

    1. Cathrin Mentzel

      Hallo Katja,
      Es ist natürlich schade, wenn Dir die Veranstaltung schon zum zweiten Mal nicht zusagt, wir fanden es einen sehr gelungenen Tag.

      Ein BarCamp lebt von den Teilnehmern und den Sessions, die sie anbieten.
      Unser Vorschlag: Beim nächsten Mal einfach selber eine Session anbieten mit Themen, die man noch nicht gehört oder gelesen hat.

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